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Vortrag zum Thema Spiritualität in der Sterbebegleitung
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Am Dienstag, den 3. November 2009 findet um 19.00 h im evangelischen Gemeindehaus Wadern, Kräwigstraße 21 im Rahmen der Merzig
Waderner Hospizgespräche ein Vortrag zum Thema Spiritualität in der Sterbebegleitung statt. Referent ist Dr. Erhard Weiher,
Klinikseelsorger an der Universitätsklinik Mainz.
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Herr Weiher ist durch mehrere Buchveröffentlichungen bekannt geworden. Im Jahr 2008 erschien sein jüngstes Werk mit dem Titel
Das Geheimnis des Lebens berühren, Spiritualität bei Krankheit, Sterben,Tod. In Fachkreisen ist Herr Weiher seit vielen
Jahren ein anerkannter Referent bei Kongressen und Seminaren.
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Zu seinem Vortrag in Wadern sagt Dr. Weiher: Es wird heute immer mehr anerkannt, dass die Spiritualität eines Menschen wichtig ist dafür, wie er sein Leben, seine Krankheit
und sein Sterben bewältigt. Dieser Vortrag geht davon aus, dass jeder Mensch spirituelle Quellen in sich trägt, auch die Menschen,
die nicht zu einer bestimmten Glaubens- oder Religionsgemeinschaft gehören. Auf der anderen Seite gilt natürlich auch, der
Spiritualität nachzuspüren, die religiösen und gläubigen Manschen auf ihrem Lebensweg hilft.
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In seinem Vortrag geht der Referent den Spuren nach, die in fast jeder Erzählung von Patienten, in ihrer Lebenserfahrung und
ihren Lebensgeschichten enthalten sind. Er spricht darüber, wie diese Spuren wacher gemacht und den Patienten als Ressourcen
bewusster für ihren Krankheits- und Sterbeprozess zur Verfügung gestellt werden können. Die Veranstalter des Hospizgespräches
sind die beiden Dekanate Merzig und Losheim-Wadern sowie der Caritasverband Saar-Hochwald e.V. Der Eintritt ist frei.
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Ausstellung zum Thema "Hospiz" im Rathaus in Schmelz 05.- 30. Oktober 2009
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Anlässlich des Welthospiztages, der am 10. Oktober weltweit begangen wird, stellen der ambulante Hospizdienst Lebach-Schmelz
und die Gemeinde Schmelz im Rathaus in Schmelz Bilder von Fr. Bénédicte Euschen aus.
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Fr. Bénédicte Euschen stammt aus Frankreich und lebt seit vielen Jahren im Saarland. Bereits seit ihrer Jugend ist sie künstlerisch
tätig. In Zeiten von Krankheit, Verlust und Trauer war das Malen für Fr. Euschen eine wichtige Stütze, über die sie einen
Weg des Ausdrucks ihrer Gefühle gefunden hat.
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Die Ausstellung wird vom 05. Oktober bis zum 30. Oktober 2009 zu sehen sein. Die offizielle Eröffnung ist am Mittwoch, dem
07. 10. 09 um 19:00 Uhr. Menschen, die sich von der Thematik angesprochen fühlen, sind herzlich zur Eröffnungsveranstaltung
und zum Besuch der Ausstellung eingeladen.
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Wenn der Tod ins Leben einbricht.
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Hilfe für Trauernde im Landkreis Merzig- Wadern
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"Trauern heißt, extreme Gefühle zulassen. Trauern heißt, auszuhalten, dass man sich nicht mehr zu jeder Zeit unter Kontrolle
hat. Trauern heißt, sich selbst in einer Tiefe zu begegnen, von deren Existenz man vorher vielleicht überhaupt nichts wusste."
(Fritz Roth/ Sabine Bode aus Trauer ist Liebe)
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Trauer in ihrer Bandbreite, wie in diesem Zitat beschrieben, trifft jeden - irgendwann. Trotzdem fällt es vielen Menschen
sehr schwer, Trauernden zu begegnen. Menschen in Trauer beschreiben, dass sie sich allein gelassen fühlen, dass sie gemieden werden, dass es anderen, auch vertrauten
Personen, unangenehm ist, ihre Trauer zu sehen, davon zu hören oder ihnen wirklich beizustehen.
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Dabei ist genau das so wichtig, die Trauer zeigen und leben zu dürfen, damit auch den Verlust annehmen und wieder nach vorn
schauen zu können.
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Mit unterschiedlichsten Unterstützungsangeboten für trauernde Menschen soll genau hier angesetzt werden.
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Bereits seit 12 Jahren bietet das Dekanat Merzig Gesprächskreise für trauernde Angehörige an. In einer geschützten Gruppe,
geleitet von geschulten haupt- und ehrenamtlichen Trauerbegleitern, können Trauernde sich mit anderen Betroffenen austauschen.
Die Leitung und Begleitung der Gruppe übernimmt ein Seelsorger gemeinsam mit einer Ehrenamtlichen, beide haben sich in der
Trauerbegleitung fortgebildet. Nach dem Modell "Trauer erschließen" von Ruthmarijke Smeding werden die Teilnehmer behutsam
dabei begleitet, ihre persönliche Situation zu begreifen, anzunehmen und so ihren eigenen Weg mit ihrer Trauer zurück ins
Leben zu finden.
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Für trauernde Eltern gibt es eine eigene Gruppe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen hier den Verlust eines Kindes verkraften.
Das ist in einer Gruppe von Menschen, die sich genau in dieser Situation wiederfinden, am ehesten vorstellbar. Auch diese
Gruppe wird haupt- und ehrenamtlich begleitet. Neben dem Seelsorger ist hier eine selbst betroffene Mutter mit engagiert.
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Ehe neue Mitglieder zu einer der Gruppen dazu kommen, gibt es immer ein persönliches Gespräch mit der hauptamtlichen Gruppenleitung,
um die geeignete Form der Unterstützung für jeden ganz individuell zu finden.
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Weitere Angebote im Dekanat Merzig sind jährlich am zweiten Sonntag im Dezember eine Gedenkstunde für verstorbene Kinder,
sowie ein Besinnungstag für Menschen in Trauer einmal im Jahr.
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Seit 2008 ist im Haus der Familie in Merzig ein weiteres Angebot enstanden. Zwei Trauerbegleiter bieten in sechs Gruppentreffen
Hilfen für Kinder in Trauer an. Mit Spielen, kreativen Angeboten und Gesprächen, immer in engem Kontakt zu ihren Bezugspersonen,
können Kinder, die ihre Trauer noch mal ganz anders erleben als Erwachsene, hier lernen, mit ihrem Verlust umzugehen. Träger
des Angebotes sind die Katholische Erwachsenenbildung Saar- Hochwald und die Katholische Familienbildungsstätte Merzig. Ansprechpartner für die Trauergesprächskreise und Angebote des Dekanates Merzig: Pastoralreferent Jürgen Burkhardt, Pastoralreferent
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Ansprechpartner für Kinder in Trauer Trauerbegleiter Michael Schmitz, Trauerbegleiter, Leiter der Selbsthilfegruppe für trauernde Eltern in Saarlouis Maike Stoll, Kinderkrankenschwester, Kindertrauerbegleiterin
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Für die Menschen in unserem Landkreis, die aus dem Hochwald kommen, ist es oft recht beschwerlich, Angebote in Merzig wahrzunehmen,
ganz einfach wegen der weiten Anfahrtswege, die es zurückzulegen gilt.
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Auf Initiative einer Frau aus Wadern, die für sich Unterstützung in der Verarbeitung ihrer Trauer sucht, ist es nun gelungen,
eine Vorbereitungsgruppe "Trauer" zu gründen. In dieser Gruppe sind neben der Initiatorin, das Dekanat Losheim- Wadern, der
ambulante Hospizdienst im Landkreis Merzig- Wadern, die evangelische Kirchengemeinde Losheim- Wadern mit haupt- und ehrenamtlichen
Mitarbeitern vertreten. Unterstützt wird die Gruppe auch vom Krankenhaus Wadern.
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Es soll ein Lebenscafé in Wadern entstehen, ein Treffpunkt, wo sich zweimal im Monat, trauernde Menschen zum reden, gemeinsamen
essen und trinken zusammenfinden können. Ein Platz um über Trauer reden zu dürfen. Neben diesen konzeptionellen Überlegungen
nehmen auch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter an einer Fortbildung in Trauerbegleitung teil, um später die Menschen, die
sich hier einfinden werden, adäquat begleiten zu können.
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Noch in diesem Jahr im Herbst soll das Lebenscafé seine Tätigkeit aufnehmen. Ansprechpartner Dekanat Losheim- Wadern: Pastoralreferent Rainer Stuhlträger
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Aber nicht nur die betroffenen trauernden Menschen sollen durch unsere Angebote angesprochen werden, ebenso wichtig ist es
die Öffentlichkeit immer wieder für das Thema "Trauer" zu sensibilisieren.
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Im Dekanat Merzig hat sich vor zwei Jahren die Fachkonferenz "Abschied, Tod und Trauer" konstituiert. Mitglieder sind hier
sind neben einigen Seelsorgern aus dem Dekanat, auch Vertreter der Lebensberatung des Bistums, der Trauergesprächskreise und
des ambulante Hospizdienstes der Caritas. Zur Zeit ist die Fachkonferenz dabei, eine Broschüre zusammenzustellen, die die
Themen Abschied, Tod und Trauer aus christlicher Sicht in verschieden Beiträgen beleuchtet, den Lesern auch Hilfestellungen
bietet und Ansprechpartner aufzeigt.
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Die Merzig- Waderner Hospizgespräche, veranstaltet vom Caritas Kontaktzentrum für Demenz und Hospiz, in Kooperation mit den beiden Dekanaten, greifen die Thematik "Trauer" immer wieder auf, so beispielsweise durch die Veranstaltung "Umgang mit Abschied und Trauer"
mit Ruthmarijke Smeding im april 2008 oder den Abend "Kinder trauern anders" mit Clarissa Schmithüssen im november 2008. Die
Veranstaltungen finden zweimal jährlich abwechselnd in Merzig oder Wadern statt.
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Dieselben Kooperationspartner veranstalten im Herbst diesen Jahres zum zweiten Mal einen Workshop, der auch das Thema Trauer
aufgreift. Dazu eingeladen sind in erster Linie alle, die innerhalb der Dekanate Merzig und Losheim - Wadern im kirchlichen
Bereich als Haupt- oder Ehrenamtliche in der Begleitung von schwerkranken, sterbenden und trauernden Menschen tätig sind.
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Anliegen ist es dabei, immer wieder von neuem hinzuschauen, wie die Netze der Zusammenarbeit verstärkt werden können oder
wo sie auch ganz neu geknüpft werden müssen. Denn der Tod, und mit ihm die Trauer, brechen unerwartet in unser aller Leben ein.
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Karin Jacobs
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Befähigungskurs "Betreuung demenzkranker Menschen in der Häuslichkeit" erfolgreich abgeschlossen
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"Alltagsbegleiter" und "Tagesmütter für Demenzkranke" nennen sich die Angebote des Caritasverbandes Merzig für die Betreuung
demenzkranker Menschen in deren Häuslichkeit.
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Ehrenamtliche "Tagesmütter- und Väter" bieten eine auf 3 Stunden die Woche begrenzte Betreuung demenzkranker Menschen an.
Für den darüber hinaus gehenden Betreuungsbedarf, insbesondere auch an Wochenenden und am Abend, stehen die "Alltagsbegleiter"
zur Verfügung. Bevor die Mitarbeiter in ihre Einsätze gehen, werden sie vom Caritasverband durch einen Befähigungskurs auf ihre Aufgabe vorbereitet.
Ein solcher Schulungskurs fand jetzt in Wadgassen statt. 17 Teilnehmerinnen erhielten an 10 Abenden Informationen u.a. zum
Krankheitsbild Demenz, Beschäftigungsmöglichkeiten, rechtlichen Aspekten sowie dem Umgang und der Kommunikation mit Demenzkranken.
Von den Referenten wurde besonderer Wert auf die praxisnahe Vermittlung der Inhalte gelegt. So wurde die Theorie mit vielen
Beispielen aus der eigenen Erfahrung in der Arbeit mit Demenzkranken ergänzt. Dies war für die Teilnehmerinnen besonders wichtig,
die sich nach diesem Schulungskurs nun auf ihre Einsätze bei den kranken Menschen freuen.
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Die Einsätze dienen der Entlastung der pflegenden Angehörigen, die oft Rund-um-die-Uhr in der Betreuung ihrer Angehörigen
tätig sind. Im Mittelpunkt der Betreuung steht der erkrankte Mensch. Entsprechend seinen körperlichen und geistigen Fähigkeiten
wird ihm eine individuelle Betreuung angeboten. Die Inhalte der Betreuung können dabei beispielsweise reichen von gemeinsamen
Spaziergängen über Singen oder Vorlesen bis hin zum Gespräch.
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Die Pflegeversicherung unterstützt die häusliche Betreuung demenzkranker Menschen mit einem anerkannten erhöhten Betreuungsbedarf
mit 100 oder bei einem besonders erhöhten Bedarf mit 200 im Monat.
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Für nähere Informationen über die Angebote des Caritasverbandes und die Fördermöglichkeiten der Pflegeversicherung stehen
ihnen die Ansprechpartner der Caritas gerne zur Verfügung: Markus Schneider, Koordinator "Alltagsbegleiter", Tel: 06872 - 4900 Karin Jacobs, Kontaktzentrum für Hospiz und Demenz, Tel: 06835 - 4022
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